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Befragung zu Virtual Reality: So denkt die Medien- und Digitalbranche über die Technologie

Gemeinsam mit Statista hat nextMedia.Hamburg Medien- und Digitalköpfe in Deutschland befragt, wie sie Virtual Reality und die Zukunft der Technologie einschätzen. Hier das Ergebnis.

Es ist das Thema der gamescom und der IFA gewesen: Virtual Reality. Zumindest wenn es nach den Ausstellern geht. Die Medien- und Digitalbranche selbst steht der Technologie derzeit noch skeptisch gegenüber: Rund 70 Prozent der Medienmacher halten die Technologie gegenwärtig für zu kostenintensiv, rund 66 Prozent sehen Virtual Reality als noch nicht ausgereift an.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg durchgeführt hat und in Auszügen auch in Unified #6 zum Thema Virtual Reality erschienen ist.

Wenig praktische Erfahrung unter Medienmachern
Rund 59 Prozent denken, dass Virtual Reality die Medien- und Digitalwirtschaft merklich beeinflussen wird, sieben Prozent glauben sogar an eine maßgebliche Beeinflussung. Trotzdem haben nur rund 23 Prozent der Befragten Virtual Reality bisher überhaupt genutzt. In den kommenden zwölf Monaten planen nur wenige mehr, nämlich 25 Prozent der Journalisten und Medienmacher, den beruflichen Einsatz von Virtual Reality.

Games vor Film und TV. Abgeschlagen: Journalismus
In welchen Branchen Virtual Reality sich nach Meinung der Medienmacher durchsetzen wird, fällt eindeutig aus: Vor allem bei Games (rund 67 Prozent) scheinen die Zeichen gut zu stehen. Film und TV (24 Prozent) sowie Forschung (20 Prozent) folgen mit deutlichem Abstand. Überraschend: Nur rund 2,5 Prozent denken, dass sich VR im Journalismus durchsetzen wird.

Andererseits: Auch in Unified #6, dem Digitalmagazin von nextMedia.Hamburg, zum Thema „Virtual Reality – Alltag oder Utopie“, werden für die Technoloigie vor allem Chancen in der Gamesbranche gesehen.

Mainstream? Dauert noch
Nach Einschätzung der Befragten wird sich die Technologie erst mittelfristig im Mainstream durchsetzen: rund 34 Prozent gehen von in spätestens fünf Jahren, etwa 30 Prozent von in spätestens zehn Jahren bis zur umfassenden Verbreitung von Virtual Reality aus. Gleichzeitig denken aber nur fünf Prozent, das Virtual Reality sich nie etablieren wird.

Befragt wurden 201 Mitarbeiter der Medien- und Digitalbranche, von denen sich 123 Teilnehmer dem Bereich Medien und Journalismus, 77 Teilnehmer der IT- bzw. Digitalbranche zuordneten.

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