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Behind the scenes – betapitch Hamburg 2016

Der fünfte Hamburger betapitch – was hinter den Kulissen geschah, schildert Anne Christin Dröge, Startup-Beauftragte und betahaus-Kooperationsmanagerin, in einem Gastbeitrag.

Foto: betahaus Hamburg / kathrinenielsen

Über 100 Gäste, eine internationale achtköpfige Jury und zehn Startups trafen sich Ende Juni im betahaus Hamburg, um den fünften Hamburger betapitch Hamburg zu zelebrieren.
Trotz 32 Grad im Schatten kamen deutlich mehr Gäste als erwartet. Vielleicht lag es auch am EM-spielfreien Donnerstag, ganz sicher jedoch an der hochkarätigen Jurybesetzung und der spannenden Finalisten-Shortlist.

Lokale Gewinner für betapitch | global

Dieser einmal jährlich stattfindende und eng kuratierte Startup-Wettbewerb ist eingebettet in das internationale Netzwerk der betahäuser und ihrer engen Partner und ermöglicht Hamburger Startups ihr Produkt, ihre App oder Dienstleistung vor gestandenen ExpertInnen der Szene zu pitchen und einem breiten Publikum zu präsentieren.
Der betapitch Hamburg ist einer von neun global veranstalteten betapitches: Der Marketingeffekt am Format ist gleich doppelt interessant: Der Overall-Gewinner der lokalen betapitches gewinnt eine Wild Card zum betapitch | global, der am 15. Oktober 2016 in Berlin stattfindet. Es locken außerdem vielfältige Berichterstattungen und Preise von lokalen Partnern, die das Startup vor Ort weiter voranbringen. Ein besonderer Anreiz war in diesem Jahr ein erstmalig stattfindendes Pitch Training mit Trainerin Bianca Praetorius am Vorabend des Events. Die Startups nutzten das Angebot und legten Nachtschichten ein, um alle Tipps im Pitchdeck umzusetzen und an ihren Präsentationen zu feilen.
Das betahaus versucht mit Formaten wie diesem seiner Rolle als Akteur für die Digital- und Startupszene gerecht zu werden und investiert in signature-Formate wie dieses, um gemeinsam mit innovativen Unternehmenspartnern, wie 2016 Airbus BizLab, Siemens oder Osborne Clarke, den Gründungsstandort Hamburg zu stärken.

Viele Startups, viele Ideen

Startup-Beauftragte und betahaus-Kooperationsmanagerin Anne Christin Dröge hebt vor allem die steigende Bewerberanzahl als wichtige Entwicklung hervor. 2016 waren es rund 100 Bewerbungen, was einer Verdoppelung der Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In ihrer Funktion als Regional Managerin des Bundesverbands Deutscher Startups e. V. sieht sie hierin eine interessante Entwicklung des Startup-Standorts Hamburg im gesamtdeutschen Vergleich, an die es mit weiteren Formaten und verstärkten Anreizen für Startups anzuknüpfen gilt.

Die erfreulich hohe Anzahl an Bewerbungen ist gleichzeitig die größte Herausforderung: Ohne Branchenfokus sind die vielfältigen BewerberInnen in den seltensten Fällen vergleichbar und die Vorauswahl muss sich vor allem auf Kriterien wie Entwicklungsstufe, Innovation und Nachhaltigkeit der Produktidee konzentrieren. Die hochkarätige Jury wählte am Abend des Pitches nach den Kriterien Technologie, Team, Disruptiveness, Präsentationsfähigkeiten sowie dem Business Modell aus. Definitiv wäre es möglich, einen weiteren betapitch aus dem Pool der Bewerbungen zu gestalten. Eigentlich eine spannende Idee, findet auch betahaus Hamburg CEO Robert Beddies: „Vielleicht finden sich weitere Partner um ein so kosten- und aufwandsintensives Event häufiger in Hamburg umzusetzen; Ideen, Startups und freue Abende gibt Hamburg in jedem Falle her.“

Jetzt geht es jedoch zunächst für das Gewinner-Team von Hoard Spot in die Finalrunde, um
im Oktober nicht nur Hamburg-Sieger zu werden, sondern den betapitch | global zu gewinnen. Ausführliche Infos zu allen Gewinnern, Partnern und Preisen gibt es hier. Wir sind gespannt, wer das
internationale Rennen macht und freuen uns bis dahin, das Team von CorrelAid in der betahaus Community zu begrüßen und mit spannenden Kontakten und Präsentationsmöglichkeiten zu versorgen.

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