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Die "aufblende" wird zu aufblen.de

Vorhang auf für die Neuauflage der „aufblende“. Die von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) herausgegebene Kundenzeitschrift erscheint ab Mitte Februar nur noch online und hat dann unter aufblen.de ihr neues Zuhause.

So sieht der neue Online-Auftritt der aufblen.de aus

Die FFHSH übernimmt damit eine Vorreiterrolle, denn sie ist die erste deutsche Filmförderung, die mit einem eigenen digitalen Informationsportal an den Start geht. Dabei ist und bleibt die aufblende kostenlos.

„Über ein digitales Magazin können wir zukünftig noch stärker und zeitnäher branchenrelevante Themen aus Norddeutschland kommunizieren. Unser Ziel bleibt es weiterhin, die öffentliche Wahrnehmung des Filmstandorts Hamburg und Schleswig-Holstein regional und überregional zu stärken und die Vernetzung der lokalen Akteure voranzutreiben“, erklärt FFHSH-Geschäftsführerin Maria Köpf.

"Wir streben größere Reichweiten an"

Und Marcel Wicker aus der Online-Redaktion ergänzt: „Wir streben mit aufblen.de eine größere Reichweite an als bisher, um den Filmstandort noch stärker sichtbar zu machen. Im Netz haben wir durch Video-Inhalte, Verlinkungen etc. außerdem viel mehr Spielarten, die Geschichten der Filmschaffenden zu erzählen. Und wir können online endlich messen, welche Inhalte wie genutzt werden, um das Angebot kontinuierlich noch besser auf die User zuzuschneiden.“

Regelmäßig frischer Content

Die aufblende wurde 15 Jahre lang als Printpublikation zu den Filmfestspielen in Berlin, Cannes und Hamburg herausgegeben. „Das Online-Magazin wird nicht in Ausgaben erscheinen, sondern kontinuierlich gepflegt. Wir planen zum Start etwa zwei größere Stories pro Woche plus weitere, kleinere Branchennews“, erzählt Wicker.

Neben film- und standortrelevante Geschichten, Interviews und Set-Besuchen werden auch Gastartikel, Dienstleister-Porträts und branchenübergreifende Themen wie Games, Musik und Neue Medien eine Rolle spielen. Das Selbstverständnis der aufblende, eine themensetzende Plattform für die Branche zu sein, wird fortgesetzt.

Bedeutet der Wechsel vom Printmagazin zur Online-Publikation, dass Print generell ein auslaufendes Modell ist? Wicker: „Das kommt ganz darauf an, was man mit seiner Publikation erreichen will. Für uns und den Standort ist es schon sehr wichtig, bei Festivals und anderen Branchenveranstaltungen auch in Form von Print-Publikationen präsent zu sein. Für diese Zwecke arbeiten wir aktuell an neuen Publikationen, wie etwa einem hochwertigen Jahresbericht. Für aufblen.de haben wir uns aber – und das wurde letztlich von der Branche bestätigt – mehr Flexibilität und Aktualität gewünscht.“

Digitalisierung, Online-Redaktion, Filmförderung