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Drei Wege, wie Oetinger Literatur in die digitale Welt bringt

Der Hamburger Verlag Oetinger geht derzeit viele Wege, um Literatur die digitale Welt zu bringen - von einer Kreativplattform, einer Software für Apps bis zu Social Media. Wir stellen diese drei Bereiche vor.

Foto: TigerCreate

Literatur findet schon längst nicht mehr auf toten Bäumen statt. Wer durch Fanfiction im Web stöbert, einen E-Reader besitzt oder Bücher auf dem Tablet liest, weiß das schon längst. Doch auch darüber hinaus öffnen sich die Buchverlage für das Digitale – das bewies auch die kürzlich zu Ende gegangene Frankfurter Buchmesse mit Schwerpunkten auf etwa Self-Publishing und digitales Lernen.

Dabei ist der Umgang mit digitaler Literatur längst im Tagesgeschäft vieler Verlage angekommen – wie bei der Hamburger Verlagsgruppe Oetinger. Hier erschienen schon die Bücher von Astrid Lindgren. Heute probiert sich der Verlag an Kreativplattformen für junge Schriftsteller, Software für Apps und E-Books sowie Social Media. Wir zeigen diese drei Wege, mit denen Oetinger Bücher in die digitale Welt holt.


Kreativplattform für junge Schriftsteller: Oetinger34

Junge Autoren, Illustratoren, Junior-Lektoren und Leser zusammenbringen: Das will das Online-Portal Oetinger34. In einem geschützten, digitalen Raum werden Veröffentlichungen von Buch- und E-Book-Projekten realisiert, die neue Designs und Formate schaffen sollen.
Dabei verspricht die Plattform Professionalität und Qualität, auch durch erfahrene Unterstützung.
Ihr Debüt feierte die Schreibplattform vor rund eineinhalb Jahren auf der Leipziger Buchmesse und wird seitdem aus dem Herzen Altonas – aus der Max-Brauer-Allee 34 – weiterentwickelt. Der erste Schwung Bücher ist bereits erschienen.


Software für E-Books und Apps – TigerCreate

Die Software TigerCreate gibt Agenturen und Dienstleistern, Verlagen sowie freien Kreativen gleichermaßen die Möglichkeit, interaktive E-Books und Apps für alle gängigen Formate zu erstellen – ohne jegliche Programmierkenntnisse. Wie genau das von statten geht, zeigt ein Making of zum Kinderbuch „Lindbergh. Die Geschichte einer fliegenden Maus“.
Das Prinzip funktioniert auch außerhalb Deutschlands: Die Animationssoftware ist mittlerweile in über 90 Ländern weltweit im Einsatz. Zurzeit stehen zwei interaktive E-Books aus renommierten schwedischen Verlagshäusern kurz vor der Publikation, und auch an der Entstehung einer  japanisch-deutschen Produktion wird gearbeitet.
Außerdem soll demnächst auch Augmented Reality mit TigerCreate möglich sein. Einen ersten Einblick dazu gibt's auch schon online. Dabei ist TigerBooks Media GmbH ist ein Unternehmen der StoryDOCKS GmbH, einer digitalen Tochtergesellschaft des Verlags Friedrich Oetinger.

 

Social Media – Literatur mit Profil

Natürlich will auch die Literatur dort stattfinden, wo die User sind – und das sind längst die sozialen Netzwerke. Angesichts des diversifizierten Angebots von Oetinger ist genau das aber kein einfaches Unterfangen, müssen die Inhalte doch zu den Plattformen und Nutzern passen.
„Aktuell sind die Unternehmen, Verlage und Projekte der Verlagsgruppe Oetinger auf Facebook, YouTube, Google+, Instagram, Twitter und Pinterest präsent“, so Nicole Hartmann von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verlags. Wichtig, so Hartmann weiter, sei die zielgruppenorientierte Ausspielung der Inhalte: „Auf dem Facebook-Profil des Bestsellers ‚Die Tribute von Panem‘ beispielsweise werden für Fans interessante Hintergrundinfos und exklusive Inhalte gepostet. Beim Twitter-Account von TigerCreate hingegen sind eher B2B-Inhalte für mögliche weitere Kooperationspartner relevant. Auf Instagram erreichen wir hingegen passgenau unsere Zielgruppe der 16-24jährigen.“

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