NextMedia

Blog

Future of Advertising Hackathon: Wie wird die Zukunft digitaler Werbung aussehen?

Die Zukunft finden wir immer spannend und kein Zweifel: Mit der Digitalisierung wachsen auch die Möglichkeiten der Werbung. Beim Hackathon des Hamburger next media accelerator (nma) entstanden dazu tolle Ideen, die Anna Lehmann vom nma hier vorstellt.

Die Jury kommentiert die finalen Pitches, moderiert von Dirk Herzbach, CEO vom Next Media Accelerator.

Die Teilnehmer stellen ihre Ideen vor und versuchen potenzielle Interessenten für ihr Team zu gewinnen.

Ein bisschen MacGyver sein, wenn auch nur für zweieinhalb Tage: Dazu hatten die Teilnehmer des Future of Advertising Hackathon in Hamburg die Möglichkeit. In den Räumen von Mindspace am Rödingsmarkt konnten sie in Startup-Atmosphäre Ideen entwickelt und validiert werden. Um irgendwas mit Werbung sollte es gehen, natürlich digital. Und mit dem Ziel vor Augen, die Ergebnisse in abschließenden Pitches den Juroren Nico Lumma (COO des Next Media Accelerator), Matthias Streitz (Geschäftsführender Redakteur des Spiegel Verlags) und Alisa Türck, (Geschäfsführerin von pilot) zu präsentieren.

Werbung, aber intelligent und persönlich

Die Ideen des Hackathons, der vom Next Media Accelerator organisiert wurde, reichten von virtuellen Supermärkten über „mood based advertising“ bis hin zu User Generated Advertising, bei dem der Rezipient mitverdienen kann, wenn er die Werbung weiterverbreitet. Alle Business Ideen haben das Ziel Werbung angenehmer, intelligenter und persönlicher zu gestalten. Die Herausforderung für viele Unternehmen, die mediale Inhalte produzieren, ist es, die geringe Zahlungsbereitschaft der Nutzer zu überwinden. In den häufigsten Fällen geschieht dies durch Werbung. Beim Kick Off zum Hackathon fragt Christian (SpiegelQC), von der Bühne in das Plenum: „So who of you guys does NOT use an ad blocker?“. Ein paar Hände gehen zaghaft nach oben. Für die meisten gehört es zum Surfen im Internet dazu und es fällt einem kaum noch auf, dass viele Werbeflächen gar nicht mehr angezeigt werden. Er fordert die Teilnehmer auf, kreative Lösungen zu finden, die das ändern können.

Gesagt, getan. Zehn Teams machen sich an die Arbeit und fangen voller Elan an zu konzipieren, begleitet von vielen Tassen Kaffee und Getränken der zahlreichen Hamburger Sponsoren. Sogar das EM-Halbfinalspiel der deutschen Nationalelf wird von vielen Teilnehmern vernachlässigt, um noch mehr Zeit in die eigene Idee zu stecken.

Was bleibt, außer wenig Schlaf

In zweieinhalb Tagen wurden potenzielle Kunden interviewt, Logos entwickelt, es wurde am Geschäftsmodell gefeilt und bis spät in die Nacht der perfekte Pitch geübt. Samstag um 18:30 war es dann so weit. Nach zehn spannenden Pitches mussten die Juroren sich entscheiden.
Die von verschiedenen Sponsoren bereitgestellten Preise wurden wie folgt vergeben:

Mobile Advertising - 1.000 EUR sponsored by Pilot
Gewinner dieser Kategorie ist das Team des Projektes “Haeppy”.
User können in der App „haeppy“ Gruppen bilden und gemeinsam Geld für das Geschenk eines Freundes zusammenlegen. Eine Art Crowdfunding für Geschenke.

Most Innovative - 500 EUR sponsored by next.media Hamburg
In dieser Kategorie hat das Team zum Thema “VR Supermarket” gewonnen.
Der virtuelle Supermarkt soll zur Überprüfung des Konsumentenverhaltens gegenüber FMCG (Fast Moving Consumer Goods)-Marken und Produkten dienen.

Best Pitch - Flex desk for one month at Mindspace
“Dressistant” gewinnt den Preis für den besten Pitch.
Durch den Gebrauch von Virtual Reality soll Shopping unkomplizierter gestaltet werden und so zum Konsum ermuntern.

Programmatic - 1.000 EUR sponsored by Smaato
Gewinner der Kategorie: Good Ads Bad Ads
Gute und schlechte Werbemittel sollen automatisiert erkannt werden und dadurch die Qualität von Werbemitteln verbessern.

Die Teilnehmer und Partner der Veranstaltung waren Begeistert und finden, dass es so etwas öfter geben sollte, so auch Alisa Türck, Geschäftsführerin von Pilot: “Ein wirklich gelungenes Event, das gezeigt hat, dass man gerade interdisziplinär brillante Ideen entwickeln kann. Ich habe selten so viele hochmotivierte, engagierte Leute und Talente an einem Ort gesehen.”

 

Über die Autorin: Anna Lehmann ist Werkstudentin beim nma und unterstützt Sabela, die Program Managerin. Eigentlich befinde sie sich in den letzten Zügen ihres Studiums zum Master of Business Administration (MBA) mit Schwerpunkt Medienmanagement. Ihr Lieblingsort in Hamburg ist die Lange Reihe, weil dort immer was los ist und es viele kleine Läden mit Spezialitäten gibt.

Future, Advertising, Zukunft, digital, Digitalisierung, Werbung, Hacken, Hackathon, Hamburg, Accelerator, next media accelerator, nma, Ideen, Anna Lehmann