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Hamburg mit „eCulture“ digital erleben

Hamburg hat ein neues Wahrzeichen. Im Januar wurde nun endlich die Elbphilharmonie feierlich eröffnet. Für die Hansestadt der passende Anlass, um mit seiner Digital-Offensive durchzustarten. Dank „eCulture“ soll Hamburgs Kultur greifbarer werden und damit noch mehr Menschen erreichen.

Hamburgs neues Wahrzeichen: Die Elbphilharmonie

Neben der imposanten Architektur haben sich die Betreiber der Elbphilharmonie, für die Stadtrundfahrt Hamburg eine eigene Station eingerichtet hat, auch den Innovationen des Medienzeitalters angepasst. Dank einer Drohne, die um den Prachtbau kreist, ist das Konzerthaus auch online aus jedem Blickwinkel zu bestaunen. Während des Rundflugs kann die passende Musik zum Tempo der Drohne gewählt werden: Langsam mit Klassik, schnell mit Rock. Die Eröffnungsgala wurde im 360°-Stream von Arte CONCERT in Kooperation mit Google übertragen, sodass Interessierte auf der ganzen Welt live dabei sein konnten.

Eine eigene Cloud für die Kultur

Zusätzliche Schritte hin zu mehr Digitalisierung und virtueller Präsenz macht jedoch nicht nur die Elbphilharmonie. Die Stadt Hamburg hat sich im vergangenen Jahr einem neuen Projekt verschrieben, dessen Fortschritt bis heute andauert. Es trägt den Namen eCulture. Der Zweck des Projektes ist es, alle kulturellen Institutionen, Orte, Denkmäler, Kunstobjekte und Sehenswürdigkeiten in Hamburg digital miteinander zu verknüpfen und diese somit für alle Interessierten dank u. a. virtueller Rundgänge und Bildergalerien leichter zugänglich zu machen. Die Sammlung aller Inhalte erfolgt in der eigens dafür geschaffenen eCulture-Cloud.

Die Cloud dient als Plattform für alle kulturellen Institutionen zum Teilen von Veranstaltungen und Projekten. Dadurch werden zum einen die Institutionen der Hamburger Kultur-Landschaft unterstützt. Zum anderen werden Hamburgs Bürger und Touristen durch die zahlreichen Möglichkeiten angeregt, sich wieder mehr mit dem Thema Kultur zu beschäftigen, indem man ihnen die zahlreichen Möglichkeiten aufzeigt.

Zwei Apps für bessere Übersicht

Ein Teil des eCulture-Projekts ist auch die App „Kulturpunkte“. Die App beinhaltet Informationen zu allen kulturellen Höhepunkten der Metropole, die inzwischen etwa 300 Kulturinstitutionen umfasst. Auf der in die App integrierten Karte sind die genauen Standorte von Denkmälern, Sehenswürdigkeiten, Museen, Kinos, Theatern und vielem mehr eingezeichnet. Auch zwei komplette Audiotouren durch die Hamburger Innenstadt sind verfügbar, wenn man sich detailliert über die Stadt und deren Geschichte informieren möchte. Dank der kürzlich erfolgten Aktualisierung ist diese nun in Deutsch und Englisch verfügbar.

Auch die App „Veranstaltungen Hamburg“ ist mit ihrem umfangreichen Angebot von etwa 6000 Vorschlägen pro Monat eine große Hilfe bei der Planung der kulturellen Aktivitäten im Urlaub oder in der Freizeit, von denen etwa 6000 pro Monat angeboten werden. Die App bezieht ihre Informationen aus der Veranstaltungsdatenbank für die Metropolregion Hamburg, die vom Hamburger Senat und der Hamburg Tourismus GmbH betrieben wird. Der Zweck der App ist, die Sichtbarkeit des Hamburger Kulturprogramms zu erhöhen und somit mehr Interesse an den verschiedenen kulturellen Formaten zu wecken. Zudem ist es möglich, Erinnerungen für bestimmte Veranstaltungen zu aktivieren, diese direkt in den Smartphone-Kalender zu übernehmen und gegebenenfalls sogar direkt in der App Karten für die Events zu kaufen. Die App ist kostenlos für iOS und Android verfügbar.

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