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Influencer Marketing: Wie InSocial Media Marken mit Social Media-Stars zusammenbringt

Welche Kooperationen funktionieren beim Influencer Marketing besonders gut und aus welchem Netzwerk kommen die neuen Social Media-Stars? Das wollten wir von Ashwin Tchanra, CEO von InSocial Media, wissen.

Wie kann die jeweilige Zielgruppe besser angesprochen werden als über die vernetzten Meinungsmacher, denen die User idealerweise sowieso schon in den sozialen Netzwerken folgen? Das ist – zumindest in der Kurzfassung – die Überlegung hinter Influencer Marketing.
Hier setzt das Team von InSocial Media an: Sie bringen Marken mit bekannten Social Media-Stars zusammen. Im Interview erklärt uns deren CEO Ashwin Tchanra, der auch Speaker bei der nextMedia.Lecture auf der Social Media Week Hamburg ist, wie gute Kooperationen funktionieren und wo die nächsten Social Media-Stars herkommen.

Ashwin, mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Social Media-Kanälen, auf denen sich die User aufhalten. Welche Plattform ist derzeit bei euren Kunden am meisten gefragt?


Definitiv YouTube und Instagram. Dabei ist Instagram vor allem im Fashion und Beauty Segment beliebt. Außerdem wird Instragram als zusätzlicher Kanal für YouTube Brand-Kampagnen genutzt. YouTube hingegen kommt eher beim Launch von neuen Produkten zum Einsatz.

Gerade über Snapchat wird in der Medien- und Digitalbranche viel gesprochen. Wie sieht es da aus: Gibt es schon Influencer und wenn ja, wie lassen die sich einsetzen?

Ja, viele der Influencer haben bereits extrem hohe Reichweiten auf Snapchat. Unsere Top-Künstler verfügen über Ø400-500k Zuschauer pro Snap. Bisher wird Influencer Marketing mit Snapchat im deutschen Raum aber eher als Verlängerungstool von Brand-Kampagnen genutzt. Die Künstler machen dann auf die jeweiligen Marken oder Produkte aufmerksam und stellen eine Verbindung zu vorherigen YouTube, Instagram oder Facebook Posts her.

In der Medienbranche erlebt man immer wieder kurze Hypes zu Produkten und Personen. Hilft euch das bei eurem Job oder setzt ihr eher auf kontinuierliche Kooperationen?

Um die Qualität der Integrationen auf Influencer Kanälen zu wahren, setzen wir ganz klar auf kontinuierliche Kooperationen. Wir stehen im engen Austausch mit den Künstlern und Künstlermanagements, um dem Kunden die richtigen Channels für ihre Brands anbieten zu können. Unser Ziel ist es, mit der jeweiligen Kampagne einen lange andauernden Hype um die Marke oder das Produkt zu erzeugen.

Welche Möglichkeiten der Kooperation funktionieren eigentlich besonders gut?

Es gibt hier kein vorgegebenes Patent. Jede Kooperation ist sehr individuell und bedarf einer kreativen Umsetzung. Je nach Ziel der Kampagne analysieren wir gemeinsam mit dem Kunden, welche Art von Kooperation sinnvoll ist. Eine Multi-Channel Umsetzung über YouTube, Instagram, Facebook und Twitter ist immer sehr hilfreich, da so ein hohes Brand Engagement geschaffen wird. Für die Community entsteht eine Brand Story um ihren „Star“ herum, wodurch die Identifikation mit der Marke steigt.

Welche Projekte konntet ihr bereits mit euren Kunden realisieren?


Wir haben Projekte aus vielen verschiedenen Bereichen umgesetzt. Dazu zählen Kampagnen aus dem Fashion/Beauty Bereich mit Brands wie Zalando oder Edited, im Travel Bereich mit Trivago oder im Gaming Bereich mit Gameloft. Im Fokus standen immer Produkt-Launches über YouTube wie beispielsweise die Präsentation neuer Kollektionen oder auch Event-Inszenierungen.

Im vergangenen Jahr wurde ja vor allem über die YouTuber und ihren Einfluss gesprochen. Was ist deine Einschätzung: Auf welchem Kanal wachsen die nächsten großen Social Media-Stars heran?

YouTube und Instagram werden hier erstmal Vorreiter bleiben. Nichtsdestotrotz werden Plattformen wie Snapchat ebenfalls zunehmend zum Erfolg der Künstler beitragen, da die Nutzer ihrem Star „so nah wie möglich“ sein wollen. Kurze Live-Streams aus dem Leben der Stars sind hier sehr gefragt. Da aber die Zielgruppen älter werden, wird sich der Content auf den Kanälen weiterentwickeln müssen. Die Jugendlichen von heute wollen kontinuierlich von ihren Stars unterhalten werden, mehr diesen Content muss ihnen ihr Künstler gleichzeitig so einfach wie möglich und zum Abruf auf allen Kanälen zur Verfügung stellen. Wer Star bleiben/werden will, muss die Qualität des Contents kontinuierlich mit dem Alter und der Interessen seiner Fans weiterentwickeln.

Mehr zum Thema Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeit gibt es übrigens auch in Unified, dem Digitalmagazin von nextMedia.Hamburg.

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