NextMedia

Blog

SINCE IDEA GAMES: Wenn Virtual Reality und Games zusammenkommen

Raphael Wittgruber vom Hamburger Startup Since Idea Games glaubt an Virtual Reality. Wir haben ihn zu den Chancen von VR, das erste offizielle Game des Startups und VR-Spots in Hamburg interviewt.

Games und Virtual Reality, das passt zusammen – so urteilten zumindest die Medienmacher, die Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg im vergangenen Jahr befragte. Mit deutlichem Abstand sprachen sie VR in der Games-Branche die meisten Chancen zu, sich durchsetzen zu können. Einer, der auch darauf setzt, ist Raphael Wittgruber vom Hamburger Startup Since Idea Games. Und als solches ist das Startup – wie auch nextMedia.Hamburg – als Partner an Bord, wenn 12min.NEXTreality am 19. Oktober in Hamburg startet. Mit Raphael haben wir vorab schon mal über die Chancen von VR, ihr erstes offizielles Game und mögliche Vertriebswege gesprochen.

Raphael, euer erstes offizielles Game heißt „Ad Exitum“. Wie lange habt ihr daran gebastelt?

Die erste Rohversion von Ad Exitum entstand auf einem GameJam. Damals war noch nicht klar, wie das fertige Spiel endgültig aussehen wird. Die jetzige Version von Ad Exitum war etwa sechs Monate in Entwicklung.

Gibt es Game-Genres, denen du ein sehr hohes VR-Potenzial zusprechen würdest?

Ich denke im Sinne dieser Frage ist das Genre nicht der entscheidende Punkt, sondern die verwendeten Game Mechanics. Wir sind noch in der ersten Consumer Generation der VR und sowohl die Hardware als auch die User-Aktzeptanz werden sich noch entwickeln müssen. Derzeit bieten sich vor allem Spiele an, die mehr Wert auf Atmosphäre und Erfahrungen legen und weniger auf schnelle Bewegungen oder lange Spielrunden.

„Ad Exitum“ wird auch auf Steam vertrieben. Wie wichtig ist die Plattform für VR-Software?

Steam ist im PC-Markt der wichtigste Vertriebskanal und ist auf dem besten Wege, sich auch für VR zu etablieren.

Welche anderen Distributionskanäle sind für euch wichtig?

Steam ist der größte und für uns wichtigste Kanal, weshalb wir natürlich zuerst dort released haben. Wir arbeiten aber auch daran, weitere Kanäle zu bedienen.

In-App-Käufe galten lange Zeit als die Monetarisierungsmöglichkeit von Game-Apps. Ändert sich das jetzt durch VR oder gibt es auch dort die Möglichkeiten, in der virtuellen Realität Zusatzfeatures zu kaufen?

Free-to-Play ist als Monetarisierugnsmodell auch für VR anwendbar. Ich glaube zwar, dass Free-to-Play oft das beste Modell für Spieler und Entwickler ist, aber dennoch sollte man für jedes Spiel die Entscheidung nicht zu leicht treffen. Da VR-Spiele noch meist Singleplayer sind, bietet sich hier eher ein klassischer Kauf als Modell an.

Welche Fähigkeiten sollte jemand mitbringen, der jetzt mit Virtual Reality auch ein Startup gründen möchte?

Erfahrungen mit der Spiele-Entwicklung sind für VR sehr vorteilhaft, da die Überschneidungen sehr groß sind. Außerdem muss man sehr kreativ in der Problemlösung sein, weil viele Techniken noch unausgereift sind und Probleme oft noch keine Best Practices haben.

An welchen Orten in Hamburg könnt ihr euch mit anderen VR-Begeisterten austauschen?

Beim VR-Stammtisch, Gamecity Treff und bald beim 12min.NEXTreality.

 

SINCE IDEA GAMES im Monitor von Hamburg Startups

Raphael Wittgruber, Hamburg, Startup, Gründer, Hamburger Startup, Since Idea Games, Virtual Reality, Chancen von VR, Game, VR-Spots in Hamburg, Interview