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Verena Pausder (Fox & Sheep) über Startups, Journalismus und Postergirls

Beim scoopcamp 2016 wird Verena Pausder vom digitalen Verlag Fox & Sheep zu Journalisten, Programmierern und Produktentwicklern sprechen. Für uns hat sie vorab Sätze vervollständigt.

Es war das Jahr 2012, als Verena Pausder das Unternehmen Fox & Sheep aufgebaut hat. Was seitdem geschah, kann sich sehen lassen: Weltweit über 15 Millionen Downloads verzeichnen die Apps für Kinder im Vorschulalter. Quasi nebenbei ist die Geschäftsführerin Pausder auch Wirtschaftswoche-Kolumnistin und Bloggerin. Im Online-Marketing kennt sie sich zudem aus, denn dort hat sie vor ihrem Wechsel in die Gamesbranche gearbeitet. Beim scoopcamp, der Innovationskonferenz für Medien, wird sie Ende September eine Keynote halten. Trotz der vielen Verpflichtungen hat sie sich aber die Zeit genommen, unsere Sätze zu vervollständigen.

 

Füchse und Schafe finde ich persönlich…
- sehr spannend! In freier Wildbahn habe ich sie bisher wenig gesehen, aber im Büro laufen sie mir ständig über den Weg.

Die Apps, die bei Fox & Sheep entwickelt werden, sind natürlich keine Egoshooter oder komplexe Strategiespiele. Vielmehr steht im Fokus…
- dass Kinder schonend, sicher und liebevoll an die digitale Welt herangeführt werden und gemeinsam mit ihren Eltern erste Schritte auf digitalen Geräten machen.

Vor meiner Zeit in der Gamesbranche habe ich auch im Online Marketing gearbeitet. Beide Bereiche verbindet…
- dass man seinen Kunden sehr genau kennen muss und ein gutes Produkt die Hauptvoraussetzung dafür ist, dass einem die Kunden vertrauen und auch ohne Marketing wiederkommen. 

Die verschiedenen Bereiche der Medien- und Digitalbranche – von Journalismus bis zur Musikindustrie – stehen alle vor der Frage, wie sie nachhaltig Geld mit ihren Inhalten verdienen können. Wenn ich bei dieser Thematik eins gelernt habe, dann…
- dass ein internationaler Ansatz ein Schlüssel zum Erfolg ist. Wir lokalisieren all unsere Apps in 16 Sprachen und unsere großen Märkte sind die USA, Asien, Russland und Brasilien, dann kommt erst Europa.

Als Journalistin zu arbeiten könnte ich mir…
- für ein paar Wochen sehr gut vorstellen, aber dann müsste ich wieder zurück an die unternehmerische Front, da ich einfach viel zu gerne "mache".

Das Schönste, wenn man ein Startup hat, ist übrigens…
- die Schnelligkeit von der Idee bis zur Umsetzung!

Sucht man meinen Namen, findet man ihn zusammen mit dem Zusatz „Postergirl“ der Startup-Szene. Darüber muss ich…
- lachen! Ich denke – bzw. hoffe –, dass damit eher role model statt Poster model gemeint ist. Denn ich glaube ich bin besser darin, junge Frauen zu motivieren, ihr eigenes Unternehmen zu gründen, als an der Wand zu hängen und zu lächeln.

 

Verena Pausder könnt ihr bei Twitter folgen oder sie direkt beim scoopcamp am 29. September erleben. Tickets gibt's online.

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