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Was Startups wissen müssen: Fördermöglichkeiten für Gründung aus der Hochschule

Was es bei Fördermöglichkeiten für Gründung aus der Hochschule zu berücksichtigen gibt, war Thema der Startup-Sprechstunde mit Partnern. Eine Übersicht zu den besprochenen Themen gibt es hier.

Du bist Student und möchtest gründen? Für technologieorientierte und wissensbasierte Geschäftsideen aus dem Hochschulumfeld besteht die Möglichkeit einer Förderung. Für wen ist diese Förderung interessant und wie erhält man sie? Innerhalb der Startup-Sprechstunde mit Partnern hat Veronika Reichboth, leitende Managerin von nextMedia.Hamburg, diese Fragen gemeinsam mit Dr. Andrea Otto, Startup Consultant beim Startup Dock, beantwortet.

Diese drei Fragen sind während der Sprechstunde besonders in den Vordergrund getreten:

•    Wer und welche Geschäftsideen werden gefördert?
•    Wie läuft die Bewerbung für das Stipendium ab?
•    Welche Kriterien sind für die Auswahl entscheidend?

Das EXIST-Gründerstipendium unterstützt die Umsetzung von Gründungsideen von Studierenden, Hochschulabsolventen und ehemalige wissenschaftliche MitarbeiterInnen sowie WissenschaftlerInnen aus öffentlichen, nicht kommerziellen Bildungsinstitutionen. Gefördert werden Gründerteams mit bis zu max. drei Personen.
Das Programm fokussiert sich auf die Förderung von innovativen technologieorientierten Geschäftsideen bzw. wissensbasierte Dienstleistungen, die sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse beziehen und einen wissenschaftlichen Bezug zur Hochschule/Forschungseinrichtung darstellen. Besonders wichtig ist also die Überlegung, was neu und innovativ an dem Gründungsvorhaben ist. Gefördert werden außerdem nur Vorhaben, die noch nicht gegründet sind (die Unternehmensgründung ist dann aber bei erfolgreicher Förderung möglich).

Die Bewerbung erfolgt anhand eines Ideenpapiers, welches die Geschäftsidee beschreibt. Der Förderantrag wird über die Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung gestellt. Es muss dort ein Professor gefunden werden, der das Gründungsvorhaben als wissenschaftlicher Partner bzw. Mentor begleitet. Die Vorbereitung des Antrags ist Aufgabe des Gründers und der Hochschul-/Forschungseinrichtung. Hierzu gilt es einen Antrag auszufüllen, verschiedene Erklärungen vorzubereiten und die geforderten Unterlagen zusammenzutragen. Anträge auf ein EXIST-Gründerstipendium können jederzeit gestellt werden, allerdings nur auf Deutsch.

Die Auswertung des Antrags für das EXIST-Gründerstipendium beruht auf einem Punktesystem (max. werden 13 Punkte vergeben; für die Förderbewilligung sind mindestens 9 Punkte erforderlich.). Hier gilt, je mehr Punkte desto besser. Die drei Kernthemen, die hierbei anhand des eingereichten Ideenpapiers betrachtet werden, sind Innovation, Team und Markt. So spielen das Alleinstellungsmerkmal der Geschäftsidee aber auch die Umsetzbarkeit oder die Markchancen eine wichtige Rolle, ebenso wie das Team. Bei letzterem gilt es, ein Team zusammenzustellen, das verschiedene Kenntnisse und Erfahrungen aufweist und sich so gut ergänzt.

Weitere Informationen zu dem Thema Gründung aus der Hochschule unter:
www.startupdock.de

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