5 Geschäftsmodelle, die es in sich haben

Sicher, es gibt viele Startups, die interessante Geschäftsmodelle haben. Aber welche haben es wirklich in sich? Wir stellen fünf spannende Unternehmen vor, die ganz unterschiedliche Wege gehen.

 

Im Zuge der Digitalisierung gibt es viele Mittel und Wege, um Geld zu verdienen. Aber dafür braucht es vor allem ein gutes Geschäftsmodell. nextMedia.Hamburg zeigt fünf Beispiele für Geschäftsmodelle, die die Medien- und Digitalindustrie nachhaltig verändern könnten.

 

Spottster: Shoppen zum Wunschpreis

Mit Spottster können Nutzer die Online-Preisentwicklungen von Produkten beobachten, die sie gerne kaufen wollen. Dafür können sie eine Liste mit den Wunschobjekten anlegen, die sie vorher „gespottet“ – also gesehen – haben, und diese sortieren. Wenn der Preis eines ausgewählten Produktes fällt, benachrichtigt Spottster seine Nutzer. Mit dem Geschäftsmodell hat das Hamburger Startup auch schon Experten überzeugt: Es landete auf Platz drei beim diesjährigen Webfuture Award.

 

Humancredit: Faire, personalisierbare Werbung unterstützt gemeinnützige Projekte

Nur interessante Werbeanzeigen sehen und dabei auch noch eine gute Sache unterstützen? Genau das ist das Ziel des Ad-Filters Humancredit. Mithilfe eines Plugins sehen die Nutzer nur faire Werbung von Unternehmen, die Standards wie den Verzicht auf Kinderarbeit einhalten. Aber warum soll man überhaupt Werbung ansehen, wenn es Ad-Blocker gibt? Für jede angesehene Werbung sammelt man Humancredits, die später in eine Geldsumme übersetzt und an gemeinnützige Projekte gespendet werden. Demnächst soll die Personalisierung der Werbung auf Basis der eigenen Interessen folgen.

 

Blendle: Digitalkiosk aus den Niederlanden

Das niederländische Medien-Start-up stellt einzelne Artikel ausgewählter Medien zum Kauf zur Verfügung und hat in diesem Jahr bereits den Sprung nach Deutschland gewagt. Am 1. Juli 2015 ging Blendle in Deutschland mit 37 Zeitungen und Zeitschriften in die Betaphase und lässt 1000 Nutzer das Angebot testen. Der offizielle Deutschlandstart ist für den Herbst geplant. Marten Blankesteijn, Gründer und CEO von Blendle, wird übrigens beim diesjährigen scoopcamp Speaker sein und mit etwas Glück auch aus dem medialen Nähkästchen plaudern.

 

Social Trademarks: Menschen zu Marken machen

Ein Team um den Kölner Gründer Ibrahim Evsan (vorher: Sevenload) hat eine Online-Plattform mitsamt Dienstleistung entwickelt, die für Personen „Social Media Reputation Management“ anbietet. Social Trademarks will seinen Kunden helfen, andere Persönlichkeiten zu erreichen und mittels interessanter Inhalte ein breites Publikum zu beeinflussen. In den jeweiligen Themengebieten, in denen der Expertenstatus unterstützt wird, sollen die Nutzer zu Meinungsführern werden. Der Service richtet sich nicht an ein Massenpublikum, sondern an Menschen, die zu Personenmarken werden wollen.

 

Zinsland: Crowd-Investing made in Hamburg

In einer Zeit, in der Geld zunehmend in Form von Immobilien angelegt wird, bietet das Hamburger Startup Zinsland Anlegern die Chance, direkt in renditestarke Projekte mittels Crowd-Investing zu investieren. Das macht Zinsland zu einer einzigartigen Geschäftsidee, denn zuvor waren derartige Betongold-Investitionen nur vermögenden Privatpersonen oder institutionellen Investoren vorbehalten.

 

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