Prof. Dr. Kai von Luck

Mediator für digitale Journalistik

Kai von Luck: Prof. an der HAW Hamburg und Leiter des Studiengangs „Next Media“.

„Was Next Media angeht, bringt Hamburg im Gegensatz zu allen anderen Städten der Republik alle Beteiligten innerhalb der Stadtgrenzen zusammen. Die fachliche Breite in Kombination mit der räumlichen Nähe stellt einen ganz entscheidenden Standortvorteil dar.“

Wenn die Zukunft der Medien in einer intelligenten Verknüpfung von Inhalt und Technologie besteht, sollte der Dialog zwischen Kreativen und Nerds so oft und intensiv wie möglich geführt werden – davon ist Prof. Dr. Kai von Luck von der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) überzeugt. Im berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster „Next Media“ (Master of Arts) schickt Kai von Luck die angehenden Journalistinnen und Journalisten deshalb direkt in den Ring mit der modernen IT. Als Leiter des im Department Informatik angesiedelten Studiengangs macht der technikversierte Hochschullehrer die nächste Generation der Kommunikatoren mit den Potenzialen, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen digitaler Medien bekannt und versetzt sie in die Lage, kreativ mit den unterschiedlichen Informationskanälen umzugehen.

Welche Auswirkungen die neuen Technologien für das gesamte digitale Leben haben können, erforscht von Luck im Smart Home Living Place Hamburg. Als Leiter des von der Wirtschaftsbehörde geförderten Projekts entwickelt der ehemalige Vizepräsident der HAW neue Systeme, die unseren Alltag spürbar verändern.

Eine weitere Leidenschaft verbindet von Luck mit dem Thema Gaming. Nicht der Highscores wegen, sondern unter dem Gesichtspunkt, wie die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine und die narrativen Strukturen im Gaming auf andere Bereiche wie Journalistik übertragbar sind. Als Mitglied des GamecityLab Hamburg war der unter Studenten auch als „Spielepapst“ bekannte Informatik-Professor außerdem an der Einrichtung des Games Masterstudiengangs an der HAW beteiligt. Als Professor kam von Luck 1992 an die damalige Fachhochschule Hamburg. Zuvor war er nach seinem Studium in Hamburg und seiner Habilitation in Berlin einige Jahre bei IBM Deutschland in der Industrie tätig.