Am 05.09. werden die Ergebnisse von Content Foresight Mobility erstmals vorgestellt.

Team hARmburg steuert auf Content Foresight Play Day zu

Seit einem Monat befinden sich die Teams von Content Foresight Mobility nun schon in der Prototyping-Phase und arbeiten in disziplinübergreifenden Teams an der Ausarbeitung ihrer Projekte. Das große Ziel: Der 5. September, an dem alle Kreativen und Unternehmen beim Play Day zusammenkommen und ihre Projektergebnisse präsentieren. Wir haben uns mit Team hARmburg unterhalten, bei dem Beteiligte der Hamburger Morgenpost und Schwan Communications gemeinsam mit Kreativschaffenden an der Vision einer virtuellen Stadtführung durch Hamburg arbeiten.

Euer Name lässt vermuten, dass ihr Hamburg durch Augmented Reality neu erlebbar machen wollt. Wie genau wollt ihr das erreichen?

Das ist richtig. Wir ermöglichen Tourist*innen und Hamburger*innen eine virtuelle Stadtführung. Durch die App erleben die User spielerisch die Stadthistorie, aber entdecken auch neue Attraktionen. Die unterschiedlichen Locations werden hierbei durch das vielfältige Mobilitätsangebot Hamburgs verbunden. Über die Stadt hinweg sollen verschiedene „History Spots“, aber auch Attraktionen verteilt sein, an denen die Geschichte der Stadt durch Mixed Media, also AR-Overlays, Podcasts, Flim snippets, etc., erlebbar gemacht wird. Um zwischen den verschiedenen „History-Spots“ pendeln zu können, schlägt die App verschiedene Mobilitätsangebote, wie Bahn, Bus, Stadträder, Boote, aber auch E-Scooter vor. So bekommt der Nutzer die Möglichkeit, etwas von Hamburg zu erleben, das Angebot auszutesten und spielerisch etwas über die Geschichte der Stadt zu erfahren. Während der Anfahrt wird je nach gewähltem Verkehrsmittel weiterer Content eingespielt. Das können auf dem Rad und Scooter Podcasts sein, in Bahn und Bus könnten diese auch durch zusätzliches Bildmaterial und Texte ergänzt werden. Die App soll sich nicht ausschließlich auf Augmented Reality stützen. Die Technik soll nur verwendet werden, wenn sie wirklich sinnvoll und aufregend eingesetzt werden kann.

AR-Technologie erzeugt vor allem durch die Filter von Snapchat und Instagram immer wieder mediale Aufmerksamkeit. Wird das Potenzial der erweiterten Realität im Content-Bereich noch nicht erkannt oder müssen wir noch auf die nächste Entwicklungsstufe warten, damit sich mobiles Storytelling mithilfe von AR durchsetzt?

Das ist eine gute Frage. Als Content Agentur, die sehr viel im Kultur- bzw. institutionellen Bereich tätig ist, beginnen wir gerade erst, Augmented und Virtual Reality Lösungen für unsere Kunden einzusetzen. Daher sehen wir dieses Projekt auch als zusätzliche Chance, um auf dem Gebiet weitere Erfahrungen sammeln zu können. Zwar haben kennen wir bereits viele Beispiele für den Einsatz der Technik, oft waren wir aber nicht vom Endergebnis überzeugt und haben uns für traditionellere Varianten entschieden. Trotzdem wird die Technologie in Zukunft wohl nicht mehr aus der Kommunikation wegzudenken sein und mit fortschreitender Entwicklung immer besser, präziser und einfacher nutzbar sein.

Euer Team ist bei Content Foresight zusammengekommen. Könnt ihr uns einen Einblick geben, wie sich der Findungsprozess gestaltet hat?

Unser Findungsprozess hat sich aus dem Wunsch ergeben, einen funktionierenden Prototypen zu kreieren. So hat sich unser kleines Team recht schnell zusammenfinden können.

Anna und Maximilian, ihr kommt aus dem Content-Marketing, Mathis und Julian, ihr seid im  Journalismus beheimatet: An welchen Stellen könnt ihr sinnvolle Synergien schaffen, von denen alle profitieren können?

Auf Grund der besonderen Umstände unseres Projekts gestaltet es sich aktuell so, dass die MOPO die Artikel liefert und wir den Rest besorgen.

Letzte Woche fing die Prototyping-Phase bei Content Foresight an. Was sind eure nächsten Schritte bei der Entwicklung von hARmburg?

Die nächsten Schritte beim Projekt sind nun: interessante historische Spots aber auch neue Hot Spots in Hamburg zu finden, die das Potenzial hat, auf eine kleine Reise durch Hamburg einzuladen. Diese muss anständig recherchiert, mit einem guten Storytelling verknüpft werden. Danach geht es an die Umsetzung der technischen Aspekte. Wir denken auch darüber nach, die App um weitere Aspekte, wie zum Beispiel True Crime zu erweitern.

Weitere Infos zum Content Foresight Mobility Play Day gibt es hier.

Weitere Artikel

Nettwerk Music Europe Geschäftsführer Martin Schuhmacher im Interview

Hamburg ist um ein Musiklabel reicher. Das kanadische Label
Nettwerk hat im vergangenen Jahr seinen Europa Headquarter, die
Nettwerk Music Europe GmbH, in Hamburg eröffnet. Wieso sich das Label für den Standort Hamburg entschieden hat, wie das Label versucht Artist langfristig aufzubauen und welche Auswirkungen AI-Entwicklungen auf die Musikbranche haben, darüber konnten wir mit Geschäftsführer Martin Schuhmacher sprechen.

Mehr lesen
NeueMedien.org

NeueMedien-Tourdaten

Wir gehen 2024 auf Tour! Das bedeutet: Wir erwecken unseren Medienbaukasten zum Leben und arbeiten mit euch an ganz konkreten Lösungen. Hier findet ihr unsere Stationen.

Mehr lesen

Neue Umfrage von nextMedia.Hamburg

Aufklärungsbedarf: Mehr als 80 Prozent der Befragten hat kein Vertrauen in KI-erstellte Inhalte Pressemitteilung als PDF Künstliche Intelligenz wurde dieses Jahr an vielen Stellen zur

Mehr lesen