Jeff Jarvis skizziert beim scoopcamp 2020 die Zukunft der Medienbranche

Medien müssen besser zuhören und offener gegenüber neuen Formen von Journalismus sein. Das ist eine zentrale Erkenntnis der diesjährigen Innovationskonferenz für Medien, die erstmals als hybride Live-Veranstaltung durchgeführt wurde. In Keynotes, Panels und Masterclasses diskutierten die Teilnehmer*innen digital und vor Ort über aktuelle Herausforderungen und Innovationen der Medienlandschaft. Wir haben den abwechslungsreichen Nachmittag im Blog zusammengefasst.

Wie man Leser*innen zu Kund*innen macht

Alexandra Borchardt ist Journalistin, Dozentin und Autorin in Hamburg. Aktuell beschäftigt sie sich tiefgreifend mit dem Thema der digitalen Transformation im Qualitätsjournalismus. Am 24. September leitete Sie im Rahmen des scoopcamp 2020 eine Masterclass zum Thema künftiger Monetarisierungsmöglichkeiten im Online-Journalismus.

Die Medien im Corona-Zeitraffer

Medien sind wichtig, heißt es in Sonntagsreden – aber Geld mit Journalismus zu verdienen wird immer schwieriger. Corona verstärkt diesen Zwiespalt: Die Anzeigenerlöse brechen dramatisch ein, zugleich gelten Medien als letzte Bastion gegen Scheinwahrheiten und regelrechte Lügengebäude. Welche Ideen können den Journalismus jetzt noch retten?

scoopcamp 2020: Keynote-Speaker Chris Waiting im Interview

Wie wertvoll die Zusammenarbeit von Journalist*innen und Wissenschaftler*innen sein kann, wird Chris Waiting, Geschäftsführer von The Conversation UK, beim scoopcamp 2020 aufzeigen. In seiner Keynote spricht er am 24. September in Hamburg über Journalist*innen und Akademiker*innen, die gemeinsam für eine besser informierte Öffentlichkeit arbeiten. Wir haben uns mit ihm im Vorfeld der Innovationskonferenz für Medien unterhalten.

Wie die Fast Mover den Journalismus in der Krise stärken

Mit unserem neuen Förderprogramm Fast Mover unterstützen wir kreative Medienmacher*innen bei der Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer innovativen Ideen mit 3.000 € pro Team. Der Fokus liegt dabei auf Projekten, die Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen des Journalismus verfolgen – in Krisenzeiten und darüber hinaus. Wie diese konkret aussehen und woran die Teams jetzt arbeiten, verraten wir euch in diesem Beitrag.

Tabea Grzeszyk (Hostwriter) über aktuelle Herausforderungen des Journalismus

Hostwriter vernetzt Journalist*innen in über 150 Ländern und ermöglicht auf diese Weise neue Perspektiven und mehr Diversität in den Medien. Da verwundert es nicht, dass das deutsche Start-up gerade jetzt besonders gefragt ist. Wir haben uns mit Tabea Grzeszyk, Co-Founderin und CEO von Hostwriter, über die aktuellen Herausforderungen, die Zukunft des Journalismus und den richtigen Zeitpunkt für die Entwicklung von Ideen unterhalten.

Sevda Can Arslan arbeitet als Wissenschaftlerin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU München.

Dr. Sevda Arslans konkrete Utopie für die Zukunft der Medien

Dr. Sevda Arslan (LMU München) will mit ihrem „Media Future Lab“ herausfinden, was wir als Gesellschaft von Medienangeboten erwarten. Was verstehen wir unter gutem Journalismus? Und was wäre uns guter Journalismus wert? Wir haben Dr. Arslan nach ihrem Vortrag bei Mind the Progress interviewt und uns mit ihr über Wunschbilder, Medienrealitäten und Marginalisierung unterhalten.

Pure Euphorie trotz 48-Stunden-Ideen-Marathon: Die Teams und Jurymitglieder des Hackathon „NEWS_FIND_ME“. Foto: Benjamin Hüllenkremer

Hackathon „NEWS_FIND_ME“

Wie und wo erreichen uns Nachrichten in Zukunft? Diese und weitere spannende Fragen wurden beim Hackathon „NEWS_FIND_ME“ bearbeitet, den Dr. Stephan Weichert, Studiengangsleiter „Digital Journalism“ an der Hamburg Media School, in Kooperation mit dem next media accelerator, NOZ MEDIEN und m:hn Medien, dem NDR, N-JOY und uns veranstaltet hat.

Media Innovation Buzz in Hamburg

Der Media Innovation Buzz von nextMedia.Hamburg brachte ausgewählte High Potentials zu den namhaften Medien- und Digitalunternehmen SPIEGEL, Google, NOZ Medien und mh:n Medien, DIE ZEIT und XING. Vor Ort bekam der Media-Worker-Nachwuchs die seltene Gelegenheit, hinter die Kulissen der großen Medienhäuser zu schauen.

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