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Hamburg präsentiert sich mit zehn Startups auf der CeBIT

C-e-B-I-T. Fünf Buchstaben, die alle Technikbegeisterten regelmäßig vom Hocker hauen. Die weltgrößte IT-Messe in Hannover öffnet in diesem Jahr vom 20. bis 24. März 2017 wieder ihre Türen. Dann informieren sich über 200.000 Besucher, Investoren und Entscheider aus allen Herren Länder über die neuesten Trends und Highlights der Branche.

Die CeBIT steigt 2017 vom 20. bis 24. März

Und auch in diesem Jahr präsentiert sich die Hansestadt Hamburg auf der CeBIT mit einem eigenen Stand in der „SCALE11“ auf der Fläche A52. Diesmal gemeinsam mit zehn Startups aus der Elbmetropole, deren Teilnahme von nextMedia.Hamburg mit jeweils 1600€ subventioniert wird.

Das Motto der diesjährigen CeBIT lautet „d!conomy – no limits“. Passend dazu stellen wir euch in Kurz-Porträts die Hamburger Startups vor, die die Chance haben, in Hannover die Werbetrommel für sich zu rühren.

FUSE AI

Das Unternehmen, das seine Zentrale in der Europa Passage hat, ist ein Artificial Intelligence Specialist. Es befasst sich mit Deep Learning und entwickelt eine Software zur Muster- und Bilderkennung in der Gesundheitsbranche. Gemeinsam mit „Heurolabs“ und „Fraunhofer MEVIS“ konzipieren die Gründer Matthias Steffen, Jens Frerichs und Maximilian Waschka Use Cases für Firmen, Kliniken und Forschungszentren aus Norddeutschland.

Daily Dress

Mit ihrer Mobile App präsentieren Jennifer Schäfer, Laura Karim und Marius Murtz ihren Usern individualisierte Outfits passend zum Wetter, Anlass und den eigenen Kleidungsstücken. Möglich macht dies ein intelligenter Algorithmus. Durch die Identifikation vorhandener Kleider können auch maßgeschneiderte Neukaufvorschläge platziert werden.

Taxdoo

Mithilfe modernster Technologie automatisieren die Eimsbütteler die Umsatzsteuer-Abwicklung von Online-Händlern innerhalb der EU. Durch die Entwicklung von Schnittstellen zu Amazon, eBay, Online-Shops und zahlreichen ERP-Systemen beziehen die Gründer Dr. Matthias Allmendinger, Roger Gothmann und Dr. Christian Königsheim vollautomatisch alle erforderlichen Daten. Die Transaktionen werden steuerlich strukturiert und alle erforderlichen Dokumente über lokale Partner in der gesamten EU eingereicht. Dem Händler wird der gesamte Umsatzsteuer-Prozess abgenommen.

Knowhere

Das Developer Studio mit Sitz an der Eifflerstraße ist Experte für Chatbots, mobile Apps und Webseiten. Die Geschäftsführer Sebastian Schmitt und Patrick Zimmermann haben vielseitige Einsatzbereiche für ihre Chatbots, insbesondere Customer Support, Marketing-Kampagnen und E-Commerce-Strategien.

Windcloud

Das Team um Theodor Steensen, Karl Rabe und Anika Paysen am Billwerder Neuer Deich trägt dazu bei, das Internet in eine nachhaltige Zukunft zu führen: Durch die Entwicklung von Cloud-Lösungen aus regenerativer Energie. Sie betreiben in Braderup (Nordfriesland) ein Rechenzentrum, das ausschließlich mit lokal erzeugter, erneuerbarer Energie betrieben wird. Strom kann dann also direkt aus dem Windpark bezogen werden.

iLocator

Die App mit webbasierter Back-End-Anwendung bietet Hard- & Software-Lösungen für infrastrukturelles Asset Management. Unter der Geschäftsführung von Peter Eugen Braun, Henrik Michaelsen und Niels Peter Nielsen ermöglicht die Anwendung, physische Vermögenswerte, die geografisch verstreut sind (z. B. Bäume, Abwasserkanäle, Brandschutzbrücken), zu registrieren, zu digitalisieren und diese Informationen mit anderen Parteien zu teilen. So können innerhalb der städtischen Infrastruktur bis zu 30% Kosten gespart werden.

wingu

Die Gründer Hanz Geeratz, Michael Wolf, Marcin Krecioch und Hubert Turaj, die aus dem „Mindspace“ am Rödingsmarkt operieren, haben eine Redaktionsplattform für Location Based Marketing entwickelt. Mit diesem können ortsbezogene Inhalte erstellt und mit Beacons bzw. anderen Bluetooth-Sendern verknüpft werden. Das Unternehmen hat eine Zweigstelle in Krakau mit Satelliten in Rom und Madrid.

Sponsoo

Hinter dem größten Online-Marktplatz für Sport-Sponsoring in Europa stecken Andreas Kitzing, Bela Anda und Christian Kaspar. Mit über 5.000 registrierten Athleten (darunter auch Olympia-Teilnehmer) und Vereinen bieten sie interessierten Unternehmen ein breites Spektrum an möglichen Engagements an. Mit ihrem Geschäftsmodell versprechen die Gründer eine "Demokratisierung des oftmals unübersichtlichen Sponsoring-Marktes".

Nect

Benny Bennet Jürgens und Carlo Ulbrich haben den ersten voll digitalen Versicherungsausweis für alle Versicherungssparten entwickelt. Der kann dem Kunden viel Zeit und der Versicherungsindustrie viel Geld sparen. Alle Daten werden in einer Zero-Knowledge-Technologie gespeichert, sodass höchste Privatsphäre gewährleistet ist.

Baqend

Die Backend-as-a-Service-Plattform wurde von Felix Gessert ins Leben gerufen. Sie ermöglicht Kunden, datengetriebene Webseiten und mobile Apps mit hoher Produktivität zu entwickeln und gleichzeitig maximale Performance für Antwortzeiten und Skalierbarkeit zu erzielen. Sie ist als Cloud-Service und als On-Premises Software verfügbar.

Noch mehr Gründe, den Hamburg-Stand zu besuchen

Diese zehn Startups sind aber natürlich nicht der einzige Grund, am Hamburg-Stand auf der CeBIT vorbeizuschauen. Auf 315 Quadratmetern werden euch auch Einblicke in Virtual Reality gewährt. Wer mag, kann eine VR-Brille aufsetzen und mit ihr einen 360-Grad-Blick auf die Hansestadt genießen.

Am Dienstag, den 21. März, endet um 17 Uhr der „Hamburg-Tag“ in Kooperation mit der Hamburger Sparkasse mit einer „Happy Hour“ mit Investoren, GrownUps und Vertretern der Presse. Für Donnerstag, den 23. März, hat Hamburgs Finanzsenator Peter Tschentscher seinen Besuch auf der CeBIT angekündigt.

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