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Hamburgs Herbst mit Hackathon-Hattrick

Von Seewirtschaft über datenbasierte Geschäftsmodelle bis hin zur Zukunft der Medien: Drei spannende Hackathons, mit denen der Hamburger Herbst glänzt.

Hackathon, das steht, vereinfacht gesagt, dafür, dass Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten innerhalb eines Teams an kreativen Lösungen arbeiten – und dafür haben sie nur einen begrenzten Zeitrahmen. Hamburg gilt nicht erst seit gestern als Hochburg für unterschiedlichste Hackathons und kreative Leute. Genau deshalb stellen wir euch drei Veranstaltungen vor, die Hamburgs Herbst bereichern.  

Maritime Hackathon Hamburg / 03. bis 04. September 2016

Um auf hoher See nicht sang- und klanglos unterzugehen ist es wichtig, stetig an neuen technischen Lösungen und Ansätzen für die Seewirtschaft zu arbeiten. Der Maritime Hackathon vom 03. bis 04. September in Hamburg widmet sich voll und ganz diesem Thema und lädt 50 kreative Köpfe aus aller Welt zum 48-stündigen „Basteln“ ein – Begeisterung für Schifffahrt vorausgesetzt.

Eine Jury bewertet die besten Ergebnisse in den Kategorien „Best marine webapplication“, „Best marine mobile application“ und „Best use of hardware“ direkt im Anschluss. Auffällige Leistungen könnten zum Sprungbrett in der Branche werden, denn hier bietet sich eine gute Gelegenheit, neue Mitstreiter, Kunden und Gründer näher kennenzulernen. Neben zusätzlichen Sachpreisen für die Gewinner muss sich niemand darüber Sorgen machen, leer auszugehen: Jeder Teilnehmer erhält mindestens einen Amazon-Webservice-Gutschein in Höhe von 250 Dollar.

What the data!? / 23. bis 26. September

Schon mal von „Germany’s Greatest Industry Hackathon“ gehört? Dann wird es allerhöchste Zeit. Der Hackathon, organisiert vom Hamburger Startup Cybus, widmet sich vom 23. bis 26. September zweieinhalb Tage lang datenbasierten Geschäftsmodellen der Zukunft. Die Veranstaltung wird von der  HAW Hamburg und dem Startup Dezera unterstützt. Der Clou: Die rund 50 Teilnehmer dürfen auf dem HAW-Energiecampus, eine der modernsten Energieanlagen Deutschlands, alle Anlagen für die Entwicklung ihrer Business Cases nutzen.

Der kostenfreie Hackathon bietet „Hackern“ die einmalige Möglichkeit, unter höchsten technischen Rahmenbedingungen zu Entwickeln und Basteln – eben die perfekte Spielwiese für Coder, Entwickler, ITler und Ingenieure.

scoopcamp Hackathon / 27. bis 30. September

Seit der Gründung des scoopcamp im Jahre 2009 hat der vorangehende Hackathon seinen festen Platz. Teams präsentieren vor dem scoopcamp-Publikum (rund 300  Macher und Entscheider aus der digitalen Medienszene) in einem Elevator-Pitch ihre Konzepte für die Zukunft der Medien. Seit 2015 ist das Format eine Kooperation mit dem Master-Studiengang Digital Journalism der Hamburg Media School. Studenten der HMS entwickeln in drei bis fünf interdisziplinären Teams gemeinsam mit Programmierern Prototypen für neue mediennahe Apps oder Services. 

Für interessierte Entwickler gibt es zwei Möglichkeiten, teilzunehmen: Sie begleiten entweder das volle Programm über vier Tage (Tag 1 Einführung und Konzeptentwicklung im Design Thinking/ Tag 2 Hackathon/ Tag 3 scoopcamp / Tag 4 Follow up: von der Idee zum Startup) oder sie sind nur an den Tagen 2 und 3 dabei. Auch eine Teilnahme von Tag 1 bis 3 ist möglich. Bevorzugt wird eine Beteiligung über drei oder vier Tage, weil die Coder als gleichberechtigte Partner der Master-Studenten gesehen werden, die schon bei der Ideenfindung gebraucht werden. Gesucht werden bis zu sechs Entwickler, die sich im weitesten Sinne für das Medienumfeld interessieren.

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